Geschlossene Gesellschaft - nicht nur bei Feierlichkeiten


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Geschlossene Gesellschaft

Wer den Begriff „Geschlossene Gesellschaft“ hört, denkt zunächst an eine Feierlichkeit oder ein Event. In der Regel versteht man darunter eine Veranstaltung, bei der die Gäste sich vorher angemeldet haben und auf einer Gästeliste vermerkt sind. Zu der Veranstaltung dürfen nur die namentlich auf der Gästeliste vermerkten Personen eingelassen werden. Dritte haben keinen Zutritt.

In Restaurants wird die geschlossene Gesellschaft häufig eingesetzt, um etwa Trauerfeiern, Familienfeste oder auch betriebliche Weihnachtsfeiern zu veranstalten. Bereits im Eingangsbereich muss in diesem Fall ein Schild mit der Aufschrift „Geschlossene Gesellschaft“ aufgestellt werden, damit Dritte gleich Bescheid wissen, dass sie hier keinen Zutritt haben.

 

Geschlossene Gesellschaft zur Umgehung von Verboten

Nachdem das Rauchverbot in geschlossenen Räumen eingeführt wurde, gab es immer häufiger geschlossene Gesellschaften. Diese gelten als rein private Veranstaltungen, auf denen auch in geschlossenen Räumen geraucht werden darf. Auf diese Art und Weise konnte man das Rauchverbot umgehen.

Einige Barbetreiber haben sogar Raucherclubs ins Leben gerufen. In der gesamten Bar darf geraucht werden, allerdings muss man zuvor dem „Club“ beitreten. Auch diese Variante ist eine Form der geschlossenen Gesellschaft.

 

Geschlossene Gesellschaft – was kann es noch bedeuten

Auch viele Geheimclubs bezeichnen sich selbst gerne als geschlossene Gesellschaft. Man kennt diese von geheimen Studentenverbindungen aus den US-Filmen. Aber auch in Deutschland gibt es Geheimclubs, in die nur bestimmte Personen eingelassen werden. Verschwiegenheit über das Bestehen der Vereinigung ist dabei Pflicht.

Zusätzlich können offizielle Vereinigungen als geschlossene Gesellschaft bezeichnet werden. Wer dazu gehören will, musst meist bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Bei den Studentenverbindungen muss man beispielsweise Student an einer bestimmten Uni sein. Zu Vereinen erlangt man nur Zutritt, wenn man Mitglied wird und seinen Mitgliedsbeitrag entrichtet usw.

Vielfach versuchen auch die schon die Kleinsten, eine eigene geschlossene Gesellschaft zu bilden. In der Clique wird ein „Club“ gegründet, zu dem nur ausgewählte Personen Zutritt erlangen. Zusammen baut man zum Beispiel ein Baumhaus als Versammlungsort oder ähnliches. Ziel ist es stets, sich mit Gleichgesinnten zu verbinden und Dritte fernzuhalten.